Deutschland Europa Asien Übersee Kleinanzeigen Bikerinfos Links Impressum Homepage

 

1. Tag

Die Wettervorhersage ist eindeutig: vormittags bewölkt, etwas frisch – so um die 13°C – aber trocken! Und es sollte das optimale Biker-Wetter werden J

 Also geht’s um 9:30h auf die Motorräder; die Koffer prall gefüllt, Tanks voll, Luftdruck stimmt und die Route klebt am Armaturenbrett. 2 Bikes, 4 Leute in den 40ern und die geballte Kraft von insgesamt fast 120 PS auf dem Weg Richtung Osten.

 Nach Überqueren der Rheinbrücke geht es über die 272 und B10 durch eine Reihe von Tunnels nach Pirmasens und auf die A8 über Saarlouis bis Merzig.

 

Erstes Ziel ist die Saarschleife bei Mettlach.

Also: Bikes abgestellt und noch ein paar Meter durch den Wald, dann erwartet uns ein wunderschönes Panorama oberhalb der Saar.

Über Orscholz geht’s dann die 406 nach Remich um die Tanks zu füllen (93 Cent statt 1.16 Euro) und zurück nach Deutschland auf die B51 Richtung Trier. Und jetzt beginnt das eigentliche BIKEN! Plötzlich gibt’s keine Autos mehr, denn die fahren alle auf der Hunsrück-Höhenstrasse; kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen, abgesehen von einigen Ortsdurchfahrten; und Kurven, Kurven, Kurven.

An jeder Biegung taucht eine neue Burg auf und Weinberge zwischen Felsgestein reihen sich fast senkrecht aneinander. Christine und Angelika haben inzwischen so viel Vertrauen in uns, dass sie ständig rechts und links die Gegend bewundern und oft klopft es von hinten an der Schulter „Guck mol doooo...“

Nach der Ortseinfahrt Trier nimmt der Verkehr zu und wir haben leichte Probleme die Abzweigung zur „Porta Nigra“ zu finden; aber kurz die Nase in den Wind und zweimal um den Kreisel rum, dann klappt das schon. Kurzes Frühstückchen im Stehen und auf geht’s zum Fotoshooting an das alte Stadttor.

Wir halten uns nicht lange auf, denn Matthias kennt in Bernkastel-Kues eine Kneipe (Landsknecht), in der es den besten Apfelstrudel westlich des Mississippi gibt. Natürlich wollen wir mit den Bikerklamotten keine großen Wanderungen machen, aber die Altstadt ist schon sehenswert:

Der Hintern tut inzwischen weh; das heisst: Unterkunft für die Nacht anfahren. Also geht es weiter die Mosel entlang bis Reil, wo wir im Hotel „Zur Linde“ Zimmer gebucht hatten. Wir werden vom Chef herzlich empfangen und auf die Zimmer begleitet. Alles sieht sehr sauber und fast idyllisch aus (obwohl mit 28€ ÜF recht preiswert); außerdem habe ich das Gefühl, dass der Chef gerne und gut kocht...

Trotzdem entschließen wir uns, noch vor dem Abendessen die Burg „Arras“ anzufahren und auch unsere Frauen wollen gerne noch mit (weil wir sagen, es sind nur 2 Kilometer...). Dort angekommen, werden wir aber von einem scharfen Hofhund erwartet, der uns mitteilt, dass der Zutritt nur in Verbindung mit einem zu erwartenden, angemessenen „Verzehr“ gestattet ist. Also: zurück, unter die Dusche, und zum gemütlichen Teil übergehen. Das Essen war dann auch wirklich sehr gut und nach einigen Weizenbier bzw. Grauburgunder waren  vor allem die Frauen hundemüde.

Wir hatten viel erlebt, gelacht und gesehen, aber es reichte nun für den ersten Tag.

weiter

 

zurück