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Über kleine Landstrassen ging es weiter bis
Wald-Michelbach. Das alte Rathaus (1594), heute Heimatmuseum,
hatte noch geschlossen, unwillkommen war mir das nicht. Die
daneben liegende Terasse lud zum Verweilen und Ausruhen ein.
Waldmichelbach selbst wurde 1238 erstmals urkundlich
erwähnt und bietet neben dem Heimatmuseum noch den Besuch der
Stollen der Grube Ludwig, die bis auf 70 Meter Tiefe begangen
werden kann.
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Wald-Michelbach:
Altes Rathaus und Heimatmuseum |
Die kurze Rast hatte gut getan, erfrischt ging es weiter
über Unterschönmattenwang und Heddesbach bis Hirschhorn. Von
Hirschhorn aus wollte ich eigentlich direkt weiter nach
Eberbach, wer kennt schon Hirschhorn?
Die Beschilderung "Schloss Hirschhorn" ließ mich
stutzen - Zeit für einen kleinen Ausflug?
Es hat sich gelohnt. Das Schloss von Hirschhorn, 1,5 km
außerhalb des Ortes gelegen, ist eine Besichtigung allemal
wert.
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Hirschhorn: Das Schloss in der
Außenansicht |
Bike
abstellen und besichtigen - keine Frage. Wer sich die Zeit nicht
gönnt, ist selbst schuld. Das Schloss, erbaut im 12. Jh. ist
eine toll erhaltene mittelalterliche Burganlage. Über 400
Jahre wirkte dort das angesehen und nicht gerade arme Geschlecht
der Ritter von und zu Hirschhorn.
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