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Dolomitentour

Motorradfahren dem Himmel nah

Nach unseren Motorradreisen in den hohen Norden, wollten wir diesmal eine kleine Alpentour organisieren. Wir hatten uns als Datum den, 18. Juni bis zum 26. Juni 2000 ausgeguckt. Um nicht schon für die An- und Abreise von und nach Lübeck zuviel Zeit zu investieren, haben wir es vorgezogen am Sonntag Abend von Hamburg aus mit dem Autoreisezug bis nach München zu fahren.

Das Schlafen war zwar sehr ungewohnt und holprig aber man hatte Gelegenheit die Tour noch einmal durchzuquatschen und ein wenig Ruhe hat man doch gefunden.

Morgens kamen wir also bei strahlendem Sonnenschein nach einem ausgiebigen Frühstück (ein Croissant, ein Apfel, Joghurt und eine Tasse Kaffe, war im Preis enthalten) in München Ost an. Wir entluden die Maschinen und setzten uns langsam in Richtung Süden in Bewegung.

Wir hatten uns vorgenommen nicht die Autobahn zu benutzen und fuhren über Bad Tölz, Benediktbeuren zum Kochelsee. Dann die ersten Serpentinen rauf zum Walchensee und unsere erste Raststation. Das Alpenpanorama war schon sehr schön, auf den Bergen waren noch Schneereste zu sehen und der See lag friedlich vor uns. Nach dem Mittag sind wir wieder aufgebrochen und haben hinter Mittenwald die Bundesrepublik verlassen. Ein angenehmes Reisen ohne Grenzkontrollen und Wartezeiten. Nun ging’s Richtung Zirl und Innsbruck durch die Stadt hindurch zur Brennerauffahrt. Auch hier sind wir auf der Bundesstrasse über Matrei hinauf zum Brennersee und auf der Italienischen Seite wieder über Sterzing und Brixen runter gefahren. In Klausen ging es dann links rauf ins Grödnertal über St. Ulrich und St. Christina nach Wolkenstein, unterhalb der Zentraldolomitenpässe Grödnerjoch und Sellajoch. Hier hatten wir unser festes Quartier, eine Ferienwohnung für die Woche gemietet. So war Wolkenstein Ausgangs- und Endpunkt unserer Tagesfahrten. Die Maschinen hatten ihren Platz in der Tiefgarage gefunden und wir genossen nach der Anfahrt die Aussicht auf den majestätischen Sellastock und den Langkofel von der Terrasse aus.

Morgen sollte es nun endlich los gehen. Wir Flachlandtiroler am Ziel unserer Wünsche. Motorradfahren pur in allen Varianten. Eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Woche lag vor uns.

Am nächsten Morgen ging es dann auch schon los. Erst mal sehen, wie man den Kurven so zurechtkommt.

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