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Ende des Sommers wollten wir, eine Gruppe von 5 Bikern, wie jedes Jahr einen Ausflug mit unseren Motorrädern machen. Da wir fast alle in der Nähe von Lübeck zu Hause sind, liegen Reisen nach Skandinavien näher, als uns durch den dicken deutschen Verkehr zu quälen. Zumal ein Mitglied unserer Gruppe in Göteborg (Schweden) eine nette Übernachtungsmöglichkeit für uns hat. In Norwegen hatten wir uns, da die Reiseführer doch auch von möglichen Regentagen sprachen, für ein festes Haus entschieden und für Sternfahrten in dem Gebiet, so dass man Abends einen festen Anlaufpunkt hat und eventuell nasse oder feuchte Kleidung trocknen konnte.

Vor unserem Quartier in Göteborg

Da wir uns als Reiseziel den Hardangerfjord ausgesucht hatten, besorgte ich recht preiswert ein Superhaus am Etnefjord mit Blick auf den Fjord, einer Superausstattung und Schlafmöglichkeiten für 10 Personen. Der Ort Etne ist in Anglerkreisen sehr bekannt, was wir erst vor Ort erfahren haben, soll der Etnefluss mit einer besten Lachsflüsse in Norwegen sein.

Also machten wir uns am 28. August dieses Jahres bei herrlichstem Sonnenwetter auf den Weg in Richtung Norden. Wir hatten für die Anreise die Route über die Vogelfluglinie Puttgarden - Rödby vorgesehen. Um 7:00 Uhr ging es endlich los. Da die Fähren doch alle 30 Minuten fahren mussten wir keine Wartezeit in Kauf nehmen. Ein Wermutstropfen jedoch erreichte uns. Durch den Wegfall des Dutyfree Einkaufs wurden die Preise doch erheblich erhöht und so zahlten wir für hin und zurück bis Schweden lockere 140,- DM pro Bike und Fahrer. (Ich empfinde das für ein Motorrad, das ja nur irgendwo dazwischengedrängt wird bzw. an der Seite steht, reichlich teuer). Auf jeden Fall kamen wir gut in Dänemark an. Dieses Mal hatten wir uns für eine Durchquerung Dänemarks die Autobahn vorgenommen. Es gibt aber parallel zur Autobahn eine Nebenstrecke bis Kopenhagen, die ist dann ein wenig reizvoller.

Kopenhagen sollte man immer auf der Autobahn umgehen, es sei denn, man möchte sich die Stadt ansehen. Das ist eine sehr lohnenswerte Sache und wenn Zeit dafür ist, sollte dies unbedingt eingeplant werden. Hier spürt man eigentlich eine südländische Leichtigkeit und es ist immer wieder schön, Kopenhagen zu besuchen.

Wir sind also auf der Autobahn bis nach Helsingör gefahren und dort wieder auf die Fähre nach Helsingborg. Abfahrten alle 10 Minuten, Fahrtzeit ca. 15 - 20 Minuten.

 

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